Heilsingkreis - Straßen der Lieder

In einigen indigenen Kulturen kennen die Hüter der Rituale "Straßen der Lieder" - Folgen von Gesängen für verschiedene Anlässe und Themen. Sie folgen einem bestimmten Bogen, der einer inneren Reise gleicht. Man macht sich auf den Weg, öffnet das Feld, beschreitet und lässt sich begleiten und leiten, erfährt und erlebt etwas, wandelt damit etwas und kommt damit zurück, schließt den Bogen. Auch wenn uns in unserer Kultur seit sehr langer Zeit und aus vielfältigen Ursachen schon eine solche lebendige Kultur abhanden gekommen ist, können wir durch das Lernen aus anderen Kulturen solche Wege wieder entdecken und für uns heute fruchtbar machen. Seit mehreren Jahrzehnten lernt und integriert die westliche Welt vielfältige Impulse.
Mit dem Heilsingkreis laden wir zu solchen inneren Reisen ein. Unsere Reiseführer sind die Anliegen, die unsere TeilnehmerInnen mitbringen, die im Raum schwingen und die Gesänge, in die wir initiiert sind. Seit mehr als 20 Jahren hat jeder einzelne von uns Erfahrungen gesammelt, die wir im Heilsingkreis gebündelt und reflektiert haben und dies kontinuierlich weiterhin tun. In deren Terrain kennen wir uns (schon, wieder) aus und können dabei begleiten.
Wesentliche "Straßen der Lieder", die wir sind der Zyklus der Meridian-Mantren (Karl Adamek/Carina Eckes) und die 8 Gesänge des Werden, Vergehens & Wieder-Werdens (Anke Bolz).
Beide Zyklen beinhalten alle essenziellen Themen des Lebens. Sie sind impulsiert aus den Heiltraditionen verschiedener Kulturen der Welt, jedoch nicht übernommen, sondern geschöpft aus und für unsere Kultur und unsere Zeit.
Das Singen öffnet  einen besonderen Raum der Transzendenz. Gesang, aus dem Mysterium der Seele geboren und als Klang in die Welt gegeben, verbindet die geistige und materielle Welt und eröffnet eine Möglichkeit des Austausches und des Kontaktes, den wir pflegen, kennenlernen und/oder (wieder) ins Fließen bringen können. Das kann in vielen Lebenssituationen heilsam wirken.